{"id":994,"date":"2012-05-10T14:18:44","date_gmt":"2012-05-10T12:18:44","guid":{"rendered":"http:\/\/kg-saarland.gdpbundespolizei.de\/?p=766"},"modified":"2012-05-10T14:18:44","modified_gmt":"2012-05-10T12:18:44","slug":"bundespolizei-wissenschaftler-empfehlen-dem-innenausschuss-des-bundestages-dringende-masnahmen-zur-belastungssenkung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kg-saarland.gdpbundespolizeikoblenz.de\/?p=994","title":{"rendered":"Bundespolizei: Wissenschaftler empfehlen dem Innenausschuss des Bundestages dringende Ma\u00dfnahmen zur Belastungssenkung"},"content":{"rendered":"<p><strong>Berlin<\/strong>. Die extrem hohe Belastung, hohe berufliche Unzufriedenheit, der enorme Krankenstand und die bedenkliche Burn-Out-Quote in der Bundespolizei k\u00f6nnen nur mit entschlossenen politischen Taten zu besseren Ergebnissen gebracht werden. Die Wissenschaftler der Technischen Universit\u00e4t Chemnitz um Prof. Dr. Gerd Strohmeier hatten mehr als 5.000 Bundespolizisten in mehr als 130 Fragen zu Feldern ihrer Belastung und ihrer Berufszufriedenheit befragt (<a href=\"http:\/\/www.klartext2010.de\/\" target=\"_blank\">www.klartext2010.de<\/a>) und teilweise alarmierende Ergebnisse erhalten. Die darin festgestellte extreme Belastung der Bundespolizistinnen und Bundespolizisten war bereits mehrfach Thema im Bundestag gewesen. Der Vorsitzende des Innenausschusses Wolfgang Bosbach (CDU) hatte daraufhin die Chemnitzer Wissenschaftler um einen Katalog von Handlungsempfehlungen gebeten, der nun heute in Berlin durch Prof. Strohmeier an den Innenausschuss \u00fcbergeben wurde.Der Vorsitzende des Innenausschusses des Deutschen Bundestages, Wolfgang Bosbach (CDU) zeigte sich sehr erfreut dar\u00fcber, dass durch die \u201cStrohmeier-Studie\u201d nicht nur wichtige Befunde \u00fcber den inneren Zustand der Bundespolizei erhoben wurden, sondern nun auch wissenschaftlich fundierte Praxisempfehlungen auf dem Tisch liegen. Die Ma\u00dfnahmeempfehlungen werden offizielle Drucksache des Innenausschusses und\u00a0sollen im Innenausschuss weiter behandelt werden. Der Innenausschuss befasst sich kontinuierlich mit der Entwicklung der Bundespolizei und den auftretenden Problemen.<\/p>\n<p>Zugleich befasst sich heute das Bundesinnenministerium mit den Studienergebnissen. Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei, Josef Scheuring (59), begr\u00fc\u00dfte, dass sich die f\u00fcr die Bundespolizei politisch Verantwortlichen auch wissenschaftlich beraten lassen, welche konkreten Ma\u00dfnahmen und Entscheidungen zu treffen sind, um die Bundespolizei besser aufzustellen. \u201eHier liegen endlich konkrete und unabh\u00e4ngige Empfehlungen auf dem Tisch, um einige bedenkliche Fehlentwicklungen der letzten Jahre in der Bundespolizei zu korrigieren\u201c, so Scheuring. \u201eDie Bundesregierung und der Bundestag sind verantwortlich daf\u00fcr, dass vor allem das Personalfehl von fast 2.000 Polizisten geschlossen wird und die Rahmenbedingungen der Polizeiarbeit wieder auf die H\u00f6he der Zeit gebracht werden\u201c. Die GdP erwartet eine z\u00fcgige und entschlossene Umsetzung der wissenschaftlichen Empfehlungen durch den Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse der Studie und die praktischen Empfehlungen der TU Chemnitz sind unter <a href=\"http:\/\/www.klartext2010.de\/\" target=\"_blank\">www.klartext2010.de<\/a> abrufbar.<\/p>\n<p>Quelle: www.gdp-bundespolizei.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin. Die extrem hohe Belastung, hohe berufliche Unzufriedenheit, der enorme Krankenstand und die bedenkliche Burn-Out-Quote in der Bundespolizei k\u00f6nnen nur mit entschlossenen politischen Taten zu besseren Ergebnissen gebracht werden. 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