Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Bundespolizeidirektion Koblenz appelliert an die Demonstranten, sich friedlich und gesetzeskonform zu verhalten.
Roland Voss, Vorsitzender der GdP – Bundespolizeidirektion Koblenz, welche im gesamten Bundesland Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen zuständig ist: „Gewaltlose Aktionen sind nicht allein schon deshalb gewaltlos, weil die Atomkraftgegner sie so bezeichnen“.
Die Polizei wird bürgerfreundlich aber konsequent und zielführend auftreten. Der 43 jährige Polizeihauptkommissar der Bundespolizei Voss weiter: „Wer zu zivilem Ungehorsam aufruft und damit die Beschädigung von Bahnanlagen meint, muss mit dem Einschreiten der Polizei und mit Strafverfolgung rechnen.“
Die GdP kritisiert die Politik und den Debattenstil im Bundestag um die Verlängerung der AKW-Laufzeiten. Das Durchpeitschen der Laufzeitverlängerung wird letztendlich auch auf dem Rücken der Polizei ausgebadet werden. Die Straße darf nicht Ersatz für eine politische Debatte um einen noch zu erzielenden Atomkonsens, quasi mit anderen Mitteln werden.
Die Polizei muss für einen sicheren CASTOR Transport sorgen. Dabei können auch Demonstranten helfen. Voss: „Ich erwarte jetzt von den Protestveranstaltern klare Apelle an alle Demonstranten und Atomkraftgegner, sich ausschließlich friedlich und auf dem Boden unserer Rechtsordnung zu bewegen.“
An die Presse:
Das GdP – TEAM Castorbetreuung der Bundespolizei ist während des gesamten Einsatzes „vor Ort“ erreichbar und steht der Presse für Fragen gerne zur Verfügung.
Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland: Roland Voss: 0178 / 8608293
Wendlandt / Gorleben / Lüneburg: Martin Schilff: 01525 / 6102416